Aktionen - Schuljahr 14/15

Studienfahrt nach Berlin der Klasse 10 e

vom 22.09. bis 26.09.2014

Wir, die Klasse 10 e, waren von Montag, den 22.09. bis Freitag, den 26.09.2014 mit Frau Christensen und Herrn Wagner in Berlin. Zu Unterrichtsbeginn trafen wir uns pünktlich an den neuen Bushaltestellen unserer Schule vor der Fuggerhalle.

Nach ca. acht Stunden Fahrt und ein paar kleinen Pausen kamen wir an unserem Hotel, dem „Amstel House“ in Berlin-Moabit an.

Zu Beginn wurden wir in ein par Hausregeln eingewiesen und konnten unsere Zimmer und Betten beziehen. Nach dem Abendessen im Speiseraum wurden wir dann von Frau Christensen und Herrn Wagner bei einem kleinen Spaziergang in den U- und S-Bahn-Verkehr eingewiesen.

Um 07:30 Uhr trafen wir uns am Dienstag zum gemeinsamen Frühstück, welches auch bis zum Mittag reichen sollte. Mit dem Bus der Firma Fromm und einer Stadtführerin bekamen wir einiges zu sehen und erklärt, wie z.B. den Fernsehturm, das Brandenburger Tor usw. Am Brandenburger Tor sind wir gemeinsam ausgestiegen und konnten so den überwältigenden Eindruck dieses klassizistischen Bauwerks auf uns wirken lassen und Klassenfotos machen. Nachdem wir noch weitere Sehenswürdigkeiten gesehen hatten, endete die geführte Stadtrundfahrt vor dem Hard Rock Cafe, wo wir gemeinsam zu Mittag gegessen haben. Vor dem Essen aber hatten wir uns noch die Gedächtniskirche angeschaut.

Später hatten wir noch die Möglichkeit, in unseren Kleingruppen ein wenig einkaufen zu gehen, während Herr Wagner mit neun Interessierten zu einer lohnenden Führung ins Olympiastadion fuhr. Nach einer Pause im Hostel sind wir abends alle zum aufregend beleuchteten Sony Center gefahren. Von da aus fuhren wir nochmals zum Brandenburger Tor, um es auch bei Nacht gesehen und fotografiert zu haben. Genauso beeindruckte uns der riesige Hauptbahnhof, von dem aus wir wieder nach Moabit fuhren.

Am Mittwoch ging es nach dem Frühstück ins Pergamonmuseum. Da wir eine angemeldete Schulklasse waren, durften wir über den VIP-Eingang sofort und kostenlos hinein! Als wir mittags herauskamen, war die Warteschlange am Haupteingang schon ganz schön lang. Wegen Renovierungsarbeiten am Haus sollte der Pergamonsaal nämlich nur fünf Tage nach unserem Besuch für fünf Jahre geschlossen werden! Klar, dass Ströme von Besuchern aus aller Welt den atemberaubenden Pergamonaltar noch sehen wollten – wir ja auch! Mit Audio-Guides ausgestattet schauten wir die kunstvollen antiken Werke an, wenn wir nicht gerade den Fernsehteams auswichen.

Nur ein par wenige Straßen vom Museum entfernt konnten wir uns am Hackeschen Markt für den Nachmittag stärken, denn um 13:30 Uhr legte unser Boot zu einer Spreefahrt ab. Auch dabei wurde zu den vielen Sehenswürdigkeiten, die sich uns im Sonnenschein präsentierten, noch Wissenswertes erläutert.

Frau Christensens Bruder, der in Kreuzberg wohnt, holte uns an der Anlegestelle ab und fuhr mit uns zum Gleisdreieckpark, wo er uns einige beeindruckende Graffitis zeigte. Anschließend führte er uns durch Kreuzberg zur Oberbaumbrücke. Es war sehr interessant so viele Seiten von Berlin gesehen zu haben. Am späten Nachmittag fuhren wir nochmals zum Alexanderplatz, wo wir wieder in unseren Kleingruppen unterwegs waren.

Der Besuch des Reichtags stand am Donnerstag auf dem Programm. Pünktlich um 10 Uhr waren wir zur sehr gründlichen Einlasskontrolle dort. Nach einer kurzen Einweisung, wie man sich auf der Zuschauertribüne zu verhalten hat – man darf z.B. nicht klatschen! – durften wir eine Stunde lang bei einer Plenarsitzung dabei sein. Es wurde über einige Themen heftig diskutiert und debattiert, was sehr interessant war. Um 12 Uhr hatten wir ein Gespräch mit einem Mitglied des Bundestages, Frau Ekin Deligöz. Sie erzählte uns einiges über den Tagesablauf einer Abgeordneten und über die Aufgaben, welche sie in ihrem Ressort zu erledigen hat. Die gläserne Kuppel des Reichstags, in die wir anschließend noch hinauf durften, bot einen großartigen Blick über ganz Berlin. So langsam meldete sich der Appetit, da war es ganz praktisch, dass wir - nach einer weiteren Einlasskontrolle - im benachbarten Paul-Löbe-Haus zum Essen eingeladen waren.

Am Abend hatten wir wieder Zeit für uns und konnten so schon mal einen großen Teil unseres Gepäcks zusammenräumen.

Am Freitag mussten wir dann auch schon wieder von Berlin Abschied nehmen, das um uns „weinte“, und wir fuhren ca. acht Stunden lang nach Hause.

Franziska Schindler, Klasse 10 e